
SPUTENDORFERGRÜN STAHNSDORF e.V.
Verkehrlich ist das Ortsnetz bereits heute an Engstellen und Knotenpunkten stark belastet. Ein 24/7‑Logistikstandort mit LkW‑Verkehren, Sprintern und zusätzlichem Berufsverkehr würde diese Situation weiter verschärfen – insbesondere ab 2032 im Zuge der S‑Bahn‑Anbindung und des kommenden P&R Verkehrs.
Auch wirtschaftlich und städtebaulich sehen wir Risiken: Logistik bringt nicht automatisch hohe, verlässliche Gewerbesteuereinnahmen, wird aber erhebliche Folgekosten für Infrastruktur und Verwaltung verursachen. Gleichzeitig würde eine der wichtigsten Zukunftsflächen Stahnsdorfs langfristig vorrangig monofunktional auf Logistik festgelegt. Dabei ist der S‑Bahn‑nahe Standort auch für mittelständische Betriebe, Dienstleistungen, Handwerk und wissensbasierte Angebote geeignet.
Unser Anliegen ist es, Stahnsdorf zu schützen, damit Verkehr, Finanzen und Lebensqualität langfristig im Gleichgewicht bleiben. Wir werben dafür, dass die Gemeindevertretung ihre Planungshoheit sichert, klare Leitplanken erarbeitet und dann auf dieser Grundlage über die Nutzung des Green Park entscheidet.
Der Bürgerinformationsabend am 25. Februar 2026 war ein voller Erfolg.
Lies hierzu den Artikel im Bäke Courier und bleib auf unserer Facebook-Seite auf dem Laufenden.
- Einladung zum Bürgerinformationsabend in Stahnsdorf am 25. Februar 2025
- Positionspapier SputendorferGrün

Wichtige Grün- und Ausgleichsflächen sind kein Bau- bzw. Bauerwartungsland.
Wir stehen für den Erhalt des bestehenden Grünzuges, mitsamt seinen Auswirkungen auf das (Mikro-)Klima, den Umweltschutz sowie Mensch und Tier.
Die sogenannte grüne Lunge Stahnsdorfs soll uns über lange Zeit erhalten bleiben. Dafür stehen viele Stahnsdorfer ein.
Diese Fläche bietet alle Voraussetzungen um die im FNP angegebene Parkanlage o.ä. (Blühwiese, oder Aufforstung mit Co2 absorbierenden Bäumen) zu realisieren. Sie liegt in einer beliebten Gegend von Spaziergänger, Jogger, Hundebesitzer, Familien, Reiter und Radfahrer.
Vorliegende Investorenplanungen passen nicht in die Gebietskulisse der Gemeinde Stahnsdorf in dieser Gegend. Sie verstärken dort die enge Bebauung und Bodenversiegelung für die es Ausgleichsflächen bewusst freizuhalten gilt.
Für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Stadtentwicklung, die eine angestrebte Erholung seiner Bürger als Zielsetzung verfolgen muss, ist es umso dringlicher, die vielfältigen Funktionen des Klimaschutzes und der Natur genau an dieser Stelle so zu belassen, wie sie aktuell sind. Für die Zielsetzung der Schaffung neuer Wohnräume bietet sich bereits bestehendes Bauland als Option für Ausweich-Szenarien an.
Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2019 eine Petition ins Leben gerufen, an der sich schnell über 1000 Stahnsdorfer beteiligt haben.